Landeskonferenz Hochschulsport Sachsen e.V.

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Wettkampfordnung

1. Geltungsbereich

Die Wettkampfordnung gilt für Hochschulsportveranstaltungen, die der Landeskonferenz Hochschulsport e. V. (LHS) als Veranstalter durchführt oder an denen er sich als solche beteiligt.


Die organisatorische und finanzielle Verantwortung für die Durchführung der ausgeschriebenen Wettkämpfe obliegt dem Disziplinchef (DC) in Verbindung mit der ausrichtenden Studieneinrichtung.


2. Sportveranstaltungen/Wettkämpfe

Die LHS veranstaltet sportliche Wettbewerbe. Diese Wettbewerbe der LHS dienen der Begegnung von Studierenden sächsischer Bildungseinrichtungen und tragen breitensportlichen Charakter.


Wettbewerbszeitraum für alle Wettbewerbe ist das jeweilige Kalenderjahr.


Sportveranstaltungstermine werden im Wettkampfkalender auf der Internetseite der LHS veröffentlicht.


2.1

Die Art der Wettbewerbe sowie die Sportarten werden durch den Vorstand festgelegt. Durchgeführt werden folgende Wettbewerbe unter Bildungseinrichtungen:


2.2

Die Ausrichtung von Meisterschaften kann auch von einem in LSB organisierten Verband oder Verein erfolgen, wobei abweichende Ausschreibungen möglich sind.


2.3

Die Meisterschaften werden in der Regel bei Meldungen von 3 Mitgliedseinrichtungen durchgeführt.


2.4

Liegen bis zum ausgeschriebenen Meldeschluss einer Sportveranstaltung weniger als 3 Meldungen vor, wird kein Titel vergeben. Die Sportveranstaltung kann als sportlicher Vergleich unter Finanzierung durch die beiden teilnehmenden Bildungseinrichtungen durchgeführt werden.


2.5

Annahme einer neuen Sportart in den Sportartenkanon bedarf eines schriftlichen Antrages an den Vorstand der LHS. Dieser Antrag muss bis 30. Oktober für das darauf folgende Kalenderjahr in der Geschäftsstelle der LHS abgegeben werden.

Dem Antrag müssen beigefügt werden:


3. Teilnahmeberechtigung

3.1

Teilnahmeberechtigt sind nur immatrikulierte Studierende und MitarbeiterInnen aller sächsischen Bildungseinrichtungen: Universitäten, Hochschulen, Fachhochschulen und Staatlichen Studienakademien. Dies trifft auch auf OSHM unter Beteiligung anderer Bundesländer und StarterInnen von Nichtmitglieder der LHS zu. Prinzipiell ist die Teilnahme für o.g. Personenkreis offen, ohne einschränkende sportliche Leistungsvoraussetzungen (Qualifikationsnormen). Es bedarf aber einer Delegierung (Meldung) durch die entsendende Bildungseinrichtung.


3.2

Nichtmitglieder der LHS können zu SHM und SHP zugelassen werden, die Wertung bleibt davon unberührt.


3.3

Im Rahmen von Team-Wettbewerben können Berufsakademien eine Wettkampfgemeinschaft eingehen, dabei werden beide namentlich genannt.


3.4

Über die Bildung einer Wettkampfgemeinschaft bei Individualwettbewerben, entscheidet der jeweiligen Disziplinchef in Absprache mit dem Ressortleiter Wettkampfsport


3.5

Nach einer fristgemäßen Meldung und Entrichtung des Meldegeldes sowie der Kontrolle der Teilnahmeberechtigung wird durch den Ausrichter/Disziplinchef die Startberechtigung erteilt.


3.6

Als Teilnahmeberechtigung gilt bei immatrikulierten Studierenden der Studierendenausweis und bei MitarbeiterInnen eine aktuell ausgestellte Bestätigung des Personalbüros in Verbindung mit einem Lichtbildausweis.


4. Wettbewerbsauszeichnungen

Bei Meisterschaften erhalten die drei Erstplatzierten Urkunden. Für den Meistertitel werden Handtücher von der Geschäftsstelle der LHS zur Verfügung gestellt. Weitere Preise sind vom Veranstalter selbst zu organisieren und zu finanzieren.


5. Ausschreibungen

5.1

Ausschreibungen zu Sportveranstaltungen werden durch die Disziplinchefs, in Absprache mit dem Ausrichter, vorbereitet und durch den Geschäftsführer und Ressortleiter Wettkampfsport geprüft.


5.2

Ausschreibungen müssen spätestens 1 Monat vor Meldeschluss auf der LHS Homepage erscheinen und allen Sportverantwortlichen der LHS-Mitgliedseinrichtungen vom Disziplinchef der jeweiligen Sportart zugestellt werden.


5.3

Die Wettkampfbestimmungen orientieren sich an denen des jeweiligen Fachverbandes. Näheres dazu, einschließlich Spezifizierungen, finden Sie in den Ausschreibungen.


6. Meldungen

6.1

Meldungen müssen grundsätzlich über die entsendete Bildungseinrichtung erfolgen.


6.2

Nach Abstimmung mit dem Sportverantwortlichen der entsendenden Studieneinrichtung kann eine Meldung unter Angabe der Bildungseinrichtung direkt beim Veranstalter erfolgen.


6.3

Das Meldeverfahren, sowie die festgelegte Zahlungsart (Barzahlung oder Überweisung) des Meldegeldes werden in den Einzelausschreibungen geregelt.


6.4

Eine Möglichkeit der Nachmeldungen besteht nur, wenn die Ausschreibung dies vorsieht.


7. Meldegeld/Reugeld

7.1

Für die Teilnahme an den Wettkämpfen wird durch die LHS, in Anlehnung an ihre Finanzordnung, ein entsprechendes Meldegeld festgelegt. Werden Wettkämpfe in Sportveranstaltungen von im LSB organisierten Verbänden oder Vereinen eingegliedert, so gelten die dort festgesetzten Meldegelder.


7.2

Die Höhe des Meldegeldes ist aus der jeweiligen Ausschreibung zu entnehmen.


7.3

Für Nichtmitglieder der LHS (siehe Mitgliederverzeichnis) erhöhen sich sämtliche zu entrichtende Beträge auf das Doppelte.


7.4

Für Meldungen nach dem Meldeschluss wird nachträglich ein erhöhtes Meldegeld fällig. Das beträgt das 1,5fache des Meldegeldes.


7.5

Beim Rückzug nach der Meldungsfrist oder Nichtantreten zu einer Sportveranstaltung ist ein Reugeld in 2facher Höhe des Meldegeldes zu zahlen.


7.6

Das Reugeld wird, wenn in der Ausschreibung nichts anderes angegeben ist, der gemeldeten Studieneinrichtung durch den Schatzmeister der LHS in Rechnung gestellt. In begründeten Ausnahmefällen kann verhängtes Reugeld erlassen werden. Dazu bedarf es einen schriftlichen Antrag an den Ressortleiter Wettkampfsport innerhalb von 5 Werktagen nach dem Wettkampf.


8. Versicherung

Die entsendende Einrichtung ist zuständig für die Aufklärung Ihrer Teilnehmer über den Versicherungsschutz.


9. Allgemeine Bestimmungen

9.1

Jeder Ausrichter trägt bei Veranstaltungen über mehrere Tage Sorge für günstige Übernachtungsmöglichkeiten.


9.2

Versorgungsmöglichkeiten während der Sportveranstaltung bei einer Wettkampfdauer von über 4 Stunden sollten vom Ausrichter geschaffen werden.


9.3

Es wird empfohlen, bei den Wettkämpfen die Schiedsrichter vom Fachverband, vom Disziplinchef /bzw. Ausrichter anzufordern.


9.4

Fällt nach der Veröffentlichung einer Ausschreibung der Wettbewerb aus, so ist es die Aufgabe des Disziplinchefs, die für den Wettkampf gemeldeten Teilnehmer, den Geschäftsführer und den Ressortleiter Wettkampfsport darüber zu informieren.


9.5

Die Ergebnisse sind innerhalb von 2 Werktagen nach dem Wettkampf durch den Disziplinchef auf der LHS-Homepage zu veröffentlichen.


9.6

Die Finanzabrechnung beim Schatzmeister soll innerhalb von 10 Werktagen nach dem Wettkampf erfolgen.


10. Schlussbestimmungen

Die Wettkampfordnung kann mit einfacher Mehrheit bei der Mitgliedervollversammlung geändert und verabschiedet werden.


Stand: 23.01.2015


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